Fließende Welten

Wasser im alten Ägypten

Wasser ist die Grundlage allen Lebens, allgegenwärtig, eine begrenzte Ressource, in Massen auch zerstörerisch und für viele (k)eine Selbstverständlichkeit. Wie aber sah das im alten Ägypten aus? In welchen Kontexten spielte Wasser damals eine Rolle? Und zu guter Letzt: Können wir etwas aus der Vergangenheit lernen und auf unser heutiges Leben übertragen?

Fließende Welten

Die Meere, die Oasen, der Nil und die Wüsten – die Existenz und Absenz des Wassers prägen das Landschaftsbild Ägyptens und bestimmen die Lebenswelt der Ägypter:innen; damals wie heute. In der Sonderausstellung „Fließende Welten – Wasser im alten Ägypten“ präsentiert das Gustav-Lübcke-Museum vom 26.03.–03.09.2023 Objekte aus über 5000 Jahren Kulturgeschichte und beleuchtet die facettenreiche Welt des Wassers.

Die Sonderausstellung gliedert sich in sechs große Themenbereiche. Die altägyptische Landschaft mit ihrer lebendigen Flora und Fauna wird genauso in den Blick genommen wie der Totenkult der alten Ägypter:innen. In der Religion werden nicht nur bestimmte Götter und Göttinnen mit Wasser assoziiert, auch im Tempel und bei häuslichen Ritualen spielte Wasser eine spezielle Rolle. Im Bereich der Logistik stehen Schifffahrt und Handelskarawanen im Fokus. Im Alltag treffen wir vor allem in den Bereichen der Nahrungsmittelzubereitung und der Körperhygiene auf Wasser. Abschließend wird auch das moderne Ägypten mit einem eigenen Ausstellungsbereich bedacht.

Die Leihgaben stammen aus renommierten ägyptologischen Sammlungen Deutschlands, darunter das Ägyptische Museum Berlin, das Ägyptische Museum – Georg Steindorff – der Universität Leipzig, das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, die Sammlung des Ägyptologischen Institutes der Universität Heidelberg und das Ägyptische Museum der Universität Bonn. Ergänzt werden die Leihgaben von Exponaten aus dem eigenen Bestand.

Die Sonderausstellung „Fließende Welten – Wasser im alten Ägypten“ wird durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet.

Kuratorin der Sonderausstellung: Jalina Tschernig

 

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