Vernissage: Die Goldenen Zwanziger in der westfälischen Provinz

Werke aus dem Nachlass Theo Hölscher

Anlässlich der Vernissage der Ausstellung "Werke aus dem Nachlass Theo Hölscher" gibt es ein abwechslungsreiches Programm - da werden die 20er Jahre wieder lebendig!


© Gustav-Lübcke-Museum

Sonstiges
Für Familien

Termine: So. 23.06. 15:30 Uhr

Dauer: bis 19:00 Uhr
Teilnahmegebühr: Eintritt frei

Die Studioausstellung zeigt anhand ausgewählter Werke aus dem Nachlass des Künstlers Theo Hölscher (1895-1966) eindrucksvoll wie die Menschen in der Provinz auf die Erneuerung in Kunst und Kultur in den 1920er Jahren reagierten. Hölscher, in Hamm lebend und als Lehrer tätig, war unter anderem durch die Gründung und Verwaltung des Künstlerbundes „Junges Westfalen“ (1927-1932) in der lokalen Szene gut vernetzt. Es gelang ihm eine beeindruckende Sammlung mit Werken seiner Künstlerkollegen zusammenzutragen. Ihre Werke zeigen nicht nur zentrale Merkmale des Zeitgeistes, wie das prächtige Nachtleben, die Faszination für Industrie und den Typus „neue Frau“, sondern auch ihre Kehrseite mit sozial-wirtschaftlichen Problemen und heimatbezogenen Themen. Highlight der Ausstellung sind die Werke von Lovis Corinth, Erich Heckel, Oskar Schlemmer und Karl Schmidt-Rottluff, die als Inspirationsquelle dienten.

Das Projekt ist Ergebnis des durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderten Forschungsvolontariats zur Aufarbeitung und Digitalisierung des Nachlasses und der Sammlung Hölscher.

Das Programm:

Begrüßung: Marc Herter, Oberbürgermeister der Stadt Hamm
Grussworte: Thomas Schmäschke, Direktor Gustav-Lübcke-Museum
Einführung: Elizaveta Isakova, Kuratorin

15.45 - 16.30 Uhr: Musikalischer Empfang "Die blonde Carmen und ihr Swing-Cabaret"
16.30 - 17.00 Uhr: Begrüßung und Einführung zur Ausstellung
17.00 - 18.45 Uhr: Musikalische Untermalung "Die blonde Carmen und ihr Swing-Cabaret" mit Sektempfang

Eine Fotobox mit Accessoires der Zeit zum Verkleiden steht ab 15.30 Uhr bereit!

 

 

© Gustav-Lübcke-Museum

© Gustav-Lübcke-Museum