Das "Alte Ägypten"

Kuratorinnenführung

Das Gustav-Lübcke-Museum beherbergt die größte Sammlung altägyptischer Kunst im Ruhrgebiet und bietet auf 500 Quadratmetern viel Raum zum Wandeln auf den Spuren der Hochkultur am Nil. 

Die Kuratorin der altägyptischen Sammlung, Jalina Tschernig, führt rund 60 Minuten durch die umfangreiche Ausstellung. 

Führung
Für Erwachsene

Ort/Treffpunkt: Museumskasse

Termine: Sa, 24.09. 15:00 Uhr

Dauer: 60 Min.
Teilnahmegebühr: 3,- € zzgl. Eintritt

Altägyptische Gräber, monumentale Göttertempel und geheimnisvolle Hieroglyphen faszinieren Groß und Klein und stellen auch Wissenschaftler*innen noch heute vor einige Rätsel. Die Ausstellung schlägt einen Bogen von den frühdynastischen Steingefäßen aus dem 4. Jahrtausend vor Chr. bis hin zu den Gewändern der nachpharaonischen Islamischen Zeit.

Zahlreiche Alltagsgegenstände, wie Schminkpaletten, Salbgefäße, Schmuck, Werkzeug und Keramik, veranschaulichen eindrucksvoll das Leben der alten Ägypter. Auch die religiöse Welt des alten Ägypten lässt sich anhand von Götterfiguren aus Bronze, steinernen Tempelreliefs und Tiermumien entdecken. Der Totenkult spielte im alten Ägypten eine besonders wichtige Rolle. Der 7,5 Tonnen schwere Sarkophag des Sechem-Ka ist ein bemerkenswertes Beispiel für den Aufwand, den die Ägypter für ihre Bestattung trieben. Auch die hölzernen Särge der Sat-Sobek und des Peti-Imen-Menu begeistern durch ihre Farbpracht. Grabbeigaben wurden den Verstorbenen häufig in großer Zahl mitgegeben, sollten sie doch das Wohlergehen der Toten im Jenseits sicherstellen. In der Ausstellung werden neben Gefäßen für die Opfergaben auch sog. Uschebti, kleine Dienerfiguren, die den Verstorbenen im Jenseits zur Hand gehen sollten, gezeigt.

 

 

© Gustav-Lübcke-Museum Hamm

© Gustav-Lübcke-Museum Hamm