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Zum Vor- u. Nachleben von Glasmalerei nach 1945

Wissenschaftliches Symposium
Die Ausstellungseröffnung „Hans Kaiser: Sammlungsdialoge“ erfolgt im Rahmen des Symposiums.


Ort/Treffpunkt: Forum

Termine: Fr, 18.02. 11:00 Uhr

Dauer: 5 Std.

In besonderer Bandbreite und Komplexität erweisen sich Entstehungsprozesse und Herstellungsverfahren moderner Glasmalerei. Sowohl der Umfang der an der Konzeption von Glasfenstern beteiligten Personen als auch die in der technischen Umsetzung zu findende Diversität sind beachtlich. Aber auch das Nachleben von Glasfenstern und Mosaiken zeichnet sich durch eine besondere Prozessualität aus, verlangen doch nicht zuletzt die denkmalpflegerischen Probleme nach Lösungen, die von Abriss bis Umnutzung reichen.

Das Symposium beleuchtet die hochdynamischen Strukturen im Vor- und Nachleben von glasmalerischen Werken nach 1945. Dr. Annette Werntze und Jochem Poensgen (Museum Wilhelm Morgner Soest), Andrea Brandl (Kunsthalle Schweinfurt), Maximilian Berkel (Bergischer Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal e.V.), Arne Reimann (Museum Haus Opherdicke) und Lena Demary (Gustav-Lübcke-Museum Hamm) werden als Vertreter:innen verschiedener Institutionen nicht zuletzt thematisieren, wie Museen mit diesen speziellen Objekten und ihren Daseinsformen umgehen können. 

Das Symposium findet anlässlich der Restaurierung der Entwürfe Hans Kaisers für das Dickinson Window in der Washington National Cathedral statt. Die Restaurierung des Entwurfs wird freundlicherweise durch das „Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“ gefördert.

Voranmeldungen richten Sie bitte an Lena.Demary@Stadt.Hamm.de.

 

Hans Kaiser bei der Arbeit am Fensterband in der Johanneskirche, 1964, © Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Hans Kaiser bei der Arbeit am Fensterband in der Johanneskirche, 1964, © Gustav-Lübcke-Museum Hamm