Sammlungsforschung

Die Sammlungsstrategien und die Sammlung des Ehepaars Gustav und Therese Lübcke

Im Rahmen des Förderprogramms "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2020 die kunsthistorische Forschung an nordrheinwestfälischen Museen. Auch in der Förderphase 2026/2027 nimmt das Gustav-Lübcke-Museum wieder an dem Programm teil. 

Sammlungsforschung

Der Kunsthistoriker Daniel Hübner erforscht bis Ende 2027 die Museumssammlung, ihren Entstehungskontext sowie zentrale Persönlichkeiten und kulturelle Entwicklungen von der Jahrhundertwende bis zur Weimarer Republik.
 

Auf den Spuren von Gustav und Therese Lübcke

Die Forschung von Daniel Hübner konzentriert sich auf das Sammlerehepaar Gustav und Therese Lübcke und untersucht, was sie gesammelt haben, in welchen Netzwerken sie sich bewegten und wie ihre Sammlung zur Basis des heutigen Gustav-Lübcke-Museums wurde. Ein Fokus wird dabei auch auf Therese Lübcke (geb. Nüsser) liegen, die zum Zeitpunkt der Eheschließung im Jahr 1896 in Düsseldorf bereits einen Kunst- und Antiquitätenhandel betrieb und bisher von der Forschung vernachlässigt wurde. In Düsseldorf bestand mit dem Sammler Laurenz Heinrich Hetjens darüber hinaus ein wichtiger Kontakt der Lübckes zur Sammlerszene und möglicherweise auch ein Vorbild für die spätere Museumsgründung in Hamm?!

Um ein besseres Verständnis über die Sammlung, die Kontakte und die Dynamiken des Sammlerehepaares zu erlangen, gilt es, das museumseigene Archiv und verschiedene weitere Archive in ganz Nordrhein-Westfalen nach Spuren der beiden zu durchsuchen. Die Ergebnisse werden zum Ende der Laufzeit in einer Publikation und in den Ausstellungsräumen des Museums präsentiert.

Kontaktieren Sie gerne Daniel Hübner


gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

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